Samstag, 31. März 2007

Böse Computerspiele

Wow! Die Bundesregierung hat herausgefunden, dass Computerspiele süchtig machen können!

Nach dem aktuellen Kenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass von exzessivem Computer- und Videospielen eine Suchtgefährdung ausgehen kann", heißt es in einer jetzt veröffentlichten Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag rund um Initiativen zur Verschärfung des Jugendmedienschutzes. Seit Mitte der 90er Jahre würden sich Berichte häufen, dass mit der wachsenden Verbreitung von Computertechnik auch eine zunehmende exzessive Nutzung von PCs und Internet zu registrieren sei.
Quelle: Heise online News, Bundesregierung sieht Suchtpotenzial bei Computerspielen

Übermäßiger Alkoholgenuss macht auch süchtig und die Regierung verdient daran kräftig mit. Außerdem sind dadurch schon viele Menschen im Straßenverkehr umgekommen. Auch an dem Vertrieb von Computerspiele verdient die Regierung mit. Was ist mit Tabakwaren? Die machen süchtig, kosten dem Steuerzahler viel Geld und viele sterben daran.

Warum werden die Computerspiele in einem so schlechten Licht dargestellt? Gibt es nicht viel schlimmere und wichtigere Probleme? Oder geht es wieder nur um die Online Durchsuchung? Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass alles darauf ausgerichtet wird. Den Bürger klar zu machen, wie wichtig diese Online Durchsuchungen doch sind um auch unsere Jugend vor so böse Killerspiele zu schützen!


Links
Filter gegen Killerspiele

Schäuble will mehr Sicherheit

Wolfgang Schäuble will die Sicherheitsgesetze verschärfen und gleichzeitig warnt dar BND und das BKA: Die Terrorgefahr sei gestiegen. Gutes timing Herr Schäuble!

Angesichts der BND und BKA Terror-Warnung ist die SPD natürlich bereit, entsprechende Pläne zur Verschärfung der Sicherheitsgesetze mit zu tragen. Es wird also in nächster Zeit wieder um die altbekannten Themen gehen:

  • Die Anti-Terror-Datei - Erledigt
  • Online Durchsuchung
  • Lauschangriff
  • Video Überwachung
  • Terror-Warnung
Die Anti-Terror-Datei wurde bereits durch das drücken eines roten Knöpferls freigegeben und ist somit erledigt.
Anmerkung: Ich hab auch ein rotes Knöpferl auf meiner Tastatur und da steht "Kill" drauf.

Online Durchsuchung
Hier hat die SPD bereits etwas gelernt: Heimliche Computerdurchsuchung soll voraussichtlich nur zur Gefahrenabwehr erlaubt sein und nicht zur Aufdeckung von Straftaten. Auch hierfür gibt es bislang keine gesetzliche Regelung. Denn der Bundesgerichtshof hat Anfang des Jahres Online-Durchsuchungen untersagt. Neu hinzugekommen sind die Lkw-Maut-Daten, die zur Aufklärung schwerer Verbrechen oder terroristischen Anschlägen genutzt werden sollen.

Lauschangriff
Laut "Spiegel" und "Welt" ist auch eine Gesetzesänderung zum Großen Lauschangriff in Vorbereitung. Demnach in einer verwanzten Wohnung keine Privatgespräche abgehört werden dürfen. Da Frage ich mich, wofür ist sie dann verwanzt?
Die Union ist dafür, dass zunächst alles aufgezeichnet werden darf, dass aber dann ein Richter entscheiden muss, was davon privat und daher zu löschen ist.

Video Überwachung
Darüber wird bereits diskutiert und seit der Kofferbombenanschläge wird auch dieses Szenario immer wahrscheinlicher. Allerdings glaube ich kaum, dass dadurch wirklich ein Anschlag verhindert werden kann, es sei denn, ein Terrorist meldet sich vorher beim BKA an. In der Diskussion über die Video Überwachung wird immer wieder gern angeführt, dass durch die Video Überwachung der Kofferbombenanschlag vereitelt worden wäre. Das ist purer Blödsinn!

BND warnt vor Anschlägen
Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Ernst Uhrlau, warnte unterdessen vor möglichen islamistischen Anschlägen auch in Deutschland. Al-Kaida-Anhänger könnten "überall und jederzeit zuschlagen auch in und gegen Deutschland", sagte Uhrlau dem "Spiegel".

Schäubles verschärfte Sicherheitsgesetze, Online Durchsuchungen und eine möglicherweise flächendeckende Video Überwachung werden an dem Umstand, dass Anschläge immer und überall passieren können, nichts ändern außer, dass unser Staat zum Überwachungsstaat mutiert.

Links
Der Terrorstaat!
Keine Hintertür für das BKA?
Skandal: Der Verfassungsschutz darf!
Die Anti-Terror-Datei

Freitag, 30. März 2007

Die Anti-Terror-Datei!

Auf Schäubles neues Spielzeug, die Anti-Terrror-Datei, können nun 38 Sicherheitsbehörden zugreifen. Damit sollen Verdächtige noch schneller identifiziert werden können. Berichten zufolge gibt es in Deutschland bereits 13.000 Verdächtige Personen wobei die Politiker wohl noch nicht mit eingerechnet wurden.

Die Anti-Terror-Datei wird auf Grund der vielen Blogger, bald zum Datenmonster heranwachsen.

Donnerstag, 29. März 2007

Filter gegen Killerspiele

Die Diskussion um die "gefährlichen Killerspiele" will scheinbar nicht enden. Jetzt fordert Sachsens CDU-Landtagsfraktion ein härteres Vorgehen gegen so genannte Killerspiele. Nach deren Vorstellung soll sogar die Produktion sowie der Vertrieb und der Besitz solcher Killerspiele verboten werden. Als geeignete Maßnahme schlägt die CDU-Fraktion einen elektronischen Filter vor und fordert die Staatsregierung auf, sich im Bundesrat für die notwendige Gesetzesänderung einzusetzen.

Nach Auffassung der CDU-Fraktion fördern brutale Video- und Computerspiele insbesondere bei Jugendlichen gefährliche Aggressionen. "Diese Spiele sind primitiv und sprechen gefährliche und niedrigste Instinkte an. Sie sind mit einem effektiven Jugendschutz nicht vereinbar und deshalb auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu bekämpfen", führte Hähle weiter aus.

Meiner Meinung nach, ist Herr Hähle nicht ganz auf dem Informationsstand unserer Zeit. Denn es ist absolut nicht erwiesen, dass so genannte Killerspiele nur annähernd etwas mit dem Amoklauf einiger durchgeknallter Menschen zu tun hat.

Wenn schon Verbote, dann noch ein Tipp an Herrn Hähle: Es gibt im TV Beiträge (meist nach 0 Uhr), die auch im höchsten Masse gefährlich, primitiv und die niedrigste Instinkte ansprechen.

Quelle: heise online

Mittwoch, 28. März 2007

Eingeschränkte Meinungsfreiheit!

Durch das BGH-Urteil (Az: VI ZR 101/06) sind alle Betreiber eines Forums, Blog oder Comment-Bereichs verpflichtet, Beleidigungen oder so genannte Ehrverletzungen direkt zu entfernen, wenn jemand dagegen Protest einlegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Verfasser dem Betreiber bekannt ist oder nicht. Der Betreiber haftet für jede Veröffentlichung.

In einem Forum kann es ja schon mal zu emotionalen Ausbrüchen kommen, die sich aber auch schnell wieder legen. Im Allgemeinen sind die Betreiber doch bemüht, ihren Bereich sauber zu halten. Ich verstehe daher nicht so richtig, warum man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Quelle
BGH-Urteil

Dienstag, 27. März 2007

Skandal: Der Verfassungsschutz darf!

Die FDP hat das Spiel mit dem Bundestrojaner durchschaut und spricht offen von einem Skandal. Der Grund hierfür ist, dass die Bundesregierung den Verfassungsschutz bei den heftig umstrittenen Online-Durchsuchungen bereits gewähren lässt.

Auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hatte die Bundesregierung zuvor erklärt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz schon jetzt das Recht zum heimlichen Ausspähen von vernetzten PCs und geschützten Datenspeichern im Internet habe. Sie bezieht sich dabei unter anderem auf Paragraph 8 Absatz 2 des Bundesverfassungsschutzgesetzes. Demnach dürfen die Staatschützer "Methoden, Gegenstände und Instrumente zur heimlichen Informationsbeschaffung, wie den Einsatz von Vertrauensleuten und Gewährspersonen, Observationen, Bild- und Tonaufzeichnungen, Tarnpapiere und Tarnkennzeichen anwenden." Die gestatteten Mittel habe das Bundesinnenministerium in einer Dienstvorschrift zu benennen. Eine Lizenz zu Online-Durchsuchungen ist damit nach Ansicht der FDP aber "ausdrücklich nicht vorgesehen".

Meiner Meinung nach geht es nicht mehr darum, ob die Online-Durchsuchung kommen wird oder nicht, sondern vielmehr geht es um die Legalisierung der bereits seit einiger Zeit durchgeführten Schnüffelei des Verfassungsschutzes. Deshalb pochen die Cracker Schäuble und seine befreundeten Polizeivertreter insbesondere Ziercke auf eine rasche gesetzliche Regelung, die die Strafverfolgung durch staatliches Ausspähen von privaten PCs und dem Internet erlauben.

Ich finde es sehr bedenklich, mit welcher kriminellen Energie hier vom Verfassungsschutz gegen die Bürgerrechte vorgegangen wird. Der BGH hat sich klar gegen die Online-Durchsuchung ausgesprochen, dennoch wird es scheinbar weiter praktiziert. Die Frage ist, wozu eigentlich? Das Ergebnis einer Durchsuchung darf bisher nicht verwertet werden.

Des Weiteren haben die Liberalen eine Reihe von Fragen zur geplanten technischen Durchführung der Netzbespitzelung. Sie bitten die Bundesregierung in einer kleinen Anfrage etwa um Aufklärung, ob "sich selbst installierende Programme" zur Installation von Schadsoftware auf Computer vorgesehen sind oder ob Absprachen mit Softwareherstellern angestrebt sind zum Offenlassen von Sicherheitslücken für die Behörden. Bei letzterem will die Fraktion in Erfahrung bringen, inwieweit auch Kriminelle oder fremde Geheimdienste sich diese etwa für Wirtschaftsspionage zunutze machen könnten und welche Gegenmaßnahmen auch gegen das Kopieren eines erkannten Bundestrojaners vorgesehen seien.

Genau darin sehe ich die große Gefahr! Das diese hochgebildeten Dau's eine gesetzliche Regelung erwirken, deren Folgen sie nicht im mindesten abschätzen können.
Es ist aus meiner Sicht und Erfahrung durchaus möglich, einen PC ans Netz zu hängen, mit entsprechenden "brisanten" Daten zu bestücken, alle Ports durch eigene Routinen zu kontrollieren und ganz geduldig auf das Eintreffen des begehrten Schnüfflers zu warten. Danach könnte man den Schnüffler "behutsam" umlenken und mit weiteren Daten versorgen. Und falls es sich um einen Trojaner handeln sollte, könnte man ihn nach belieben modifizieren und wieder losschicken. Das Modifizieren einer Software ist nicht verboten, allerdings dass Verbreiten von Schadsoftware schon.

Die Zweite Gefahr besteht darin, dass die Softwarehersteller ihrerseits bereits bekannte Sicherheitslücken nicht direkt schließen bzw. auch "übersehen" könnten, weil man einen großen Kunden nicht vergraulen möchte. Darüber würden sich die Cracker wiederum sehr freuen!

Sicherlich wird derzeit versichert, dass man so weit nicht gehen möchte. Wer es glaubt, ist ein Narr! Immerhin wird allein durch die Tatsache, dass man das Internet wegen der "möglichen" Terrorgefahr kontrollieren möchte, jeder Internetnutzer automatisch zum kriminellen oder noch schlimmer zum Terroristen!

Ich finde es außerdem sehr interessant, dass in diesem Zusammenhang immer vom Hacker oder hacken gesprochen wird, was auch viel über die Bildung dieser Dau's aussagt. Ein Hacker setzt sein Wissen (meist gegen Bezahlung) ein um Sicherheitslecks aufzuspüren. Ein Cracker hingegen macht genau das, was der Verfassungsschutz vorhat, bzw. bereits macht. Er dringt in andere Systeme ein um Daten auszuspähen oder das System zu manipulieren. Dem Cracker wirft man kriminelles Verhalten vor. Der Verfassungsschutz und das BKA wollen dieses Verhalten legalisieren!

Quellen

Alt ist nicht schwach!

"Alt" ist nicht "schwach" so die Aussage unsres Ministers Müntefering, als er vor rund 300 Personalverantwortlichen, Demographie-Experten und Politikern forderte: "alt" nicht mit "arm, krank und schwach" gleichzusetzen. Es müsse zunehmend Unternehmen geben, die einen "vernünftigen Altersmix" zu schätzen wüssten.

Ab wann es diese Unternehmen geben wird, die einen "vernünftigen Altersmix" zu schätzen wissen, gab Herr Müntefering leider nicht bekannt. Ebenso ließ er offen, wie Beispielsweise die Baubranche ihre älteren Mitarbeiter einsetzen soll, damit sie das Rentenalter mit 67 überhaupt erreichen können.

Müntefering: "Die Chance, länger zu leben, find ich gut".

Unter diesen Voraussetzungen sehe ich das aber doch etwas anders: Alt, arm und krank werden die Rentner der Zukunft sein!

Sonntag, 25. März 2007

Neues Layout

Ich habe nun eine anders Blog-Layout genommen und überarbeitet. Das vorhergehende Layout hatte ein Problem bei der Textdarstellung, insbesondere nach einem "blockquote" war der Zeilenabstand zu gering.

Ich hoffe, es gefällt Euch!

In letzter Zeit gab es hier leider nicht viel zu lesen, was nicht heißen soll, dass die kritische Stimme aufgibt! Es liegt vielmehr daran, dass ich zur Zeit viel am coden bin und dadurch auch einiges um die Ohren habe. Das wird sich auch in den nächsten zwei Wochen kaum ändern.

Ich werde mich dennoch hin und wieder hier melden und nach ca zwei Wochen geht es dann wieder voll weiter. Bis dahin wünsche ich allen viel Spaß!

Samstag, 24. März 2007

Endlich: Die Ufos im Internet

Endlich kann man die mysteriösen Flugobjekte, die laut vieler sogen. Ufologen ständig um uns herum sind, im Internet betrachten.

Mit einem Monat Verspätung schaltet nun das französische Raumfahrt Forschungszentrum CNES sein UFO-Archiv im Internet frei. Ursprünglich sollten die CNES X-Akten schon vor einem Monat im Internet verfügbar sein, doch verzögerte sich die Sache aus unerklärbaren Gründen bis gestern.
Im Archiv des CNES werden laut eigenen Angaben etwa 100.000 Dokumente über Sichtungen unbekannter Flugobjekte, darunter viele Fotos, Videos, Polizeiberichte u. ä., dem interessierten Ufo-Fan zur Verfügung gestellt.

Link: CNES X-Akten

Selbstmord im Internet

Ein Brite hat seinen Selbstmord live per Webcam in einem Chatroom übertragen.

Die britische Polizei habe die Leiche des 42-Jährigen, der Vater zwölfjähriger Zwillinge sei, am Mittwochabend nach zahlreichen Hinweisen von anderen Internetnutzern, gefunden. Nach Angaben der Polizei, soll sich der Mann erhängt haben.

Wie krank ist das denn?

Zockende Nonnen

Die Führung der katholischen Kirche hat Ermittlungen gegen drei Nonnen eingeleitet, die in Manila beim Glücksspiel erwischt worden sind.

Berichten zufolge wurden die drei Nonnen dabei gefilmt, wie sie zum Auftakt einer Glücksspielmesse am Kartentisch "Black Jack" teilnahmen und an verschiedenen Automaten ihr Glück versuchten. Der Erzbischof Oscar Cruz war über die im Fernsehen gezeigten Aufnahmen entsetzt. Den drei Nonnen droht nun mächtig Ärger.

Donnerstag, 22. März 2007

Richterin erlaubt Gewalt-Ehe!

Es ist schon sehr sonderbar, was sich eine Richterin am Frankfurter Amtsgericht erlaubt hat: Sie lehnte eine vorzeitige Scheidung eines muslimischen Paares mit Bezug auf den Koran ab.
Obwohl die Ehefrau marokkanischer Herkunft angab, von ihrem Mann mehrfach schwer misshadelt und mit dem Tod bedroht worden zu sein, lehnte die Richterin eine Härtefallscheidung mit der Begründung:

Man müsse berücksichtigen, dass beide Ehepartner aus dem marokkanischen Kulturkreis stammten, argumentierte die Richterin. Der Koran sehe ein „Züchtigungsrecht“ vor, deshalb liege keine unzumutbare Härte vor, die eine Scheidung vor Ablauf des Trennungsjahres rechtfertigen würde.

Vielleicht möchte die Richterin den Rest des Trennungsjahres mit dem marokkanischen Mann verbringen um so ein besseres Verständnis für misshandelte Frauen zu bekommen. Das wünschte sich bestimmt auch die Rechtsanwältin, die gegen diese Richterin einen Befangenheitsantrag stellte und Recht bekam.

Quelle: Focus
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Dienstag, 20. März 2007

Dumm gelaufen...

Ein Einbrecher hat beim Wohnungseinbruch in Mönchengladbach seine "Visitenkarte" hinterlassen.
Laut Polizeiangaben brach bei seinem Einbruch nicht nur seine EC-Karte entzwei - es blieb auch noch ausgerechnet der Teil im Türrahmen stecken, auf dem der Name des Kontoinhabers eingestanzt ist. Das Stück "Visitenkarte" führte die Polizei direkt zu einem 27-jährigen Drogenabhängigen, wo auch der restliche Teil der EC-Karte gefunden wurde.

Ich denke mal, leugnen hat da wohl keinen Sinn mehr :-) Dumm gelaufen!

Montag, 19. März 2007

Keine Hintertür für das BKA?

Wie die Rhein-Zeitung online schreibt:
Keine „Hintertür” fürs BKA: IT-Branche gegen Online-Durchsuchungen
Hannover - FBI und BKA dringen bei der Terrorfahndung in private Rechner ein - solche Online-Durchsuchungen stoßen bei der Sicherheitssoftware-Branche auf Ablehnung. Sie wollten in ihren Programmen keine „Hintertür” für Ermittlungsbehörden offenlassen.

Und weiter heißt es:
Das betonen führende Antiviren-Spezialisten auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Zugleich aber räumen sie ein: Ein gut geplanter und gezielter Angriff kann die besten Schutzmauern durchbrechen.

Was dann wohl bedeuten soll "Wir werden es nicht verhindern"!

Ich gehe davon aus, wenn das Gesetz erst einmal beschlossen ist, wird auch der Druck auf die Antiviren-Spezialisten wachsen und irgendwann werden sie dem Druck nachgeben müssen. Von Microsoft ist da nichts zu erwarten, das ist klar. Zumal der Firmensprecher Thomas Baumgärtner mit dem Satz "Microsoft werde sich nie gegen das Gesetz verhalten" quasi schon zugestimmt hat.
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Aldi PC mit Vista

Das Angebot von Aldi ist verlockend, aber die 799 Euro ist mir der PC nicht Wert!

Der PC hat nur 1024 MB Ram und wird mit Windows Vista Home Premium ausgeliefert. Die 64 Bit Version liegt zwar auch bei wurde aber wegen dem "Riesigen Speicher" nicht installiert. 1024 MB sind für Windows Vista gerade ausreichend! Spieler werden an dem PC keine Freude haben dafür sorgt schon die passiv gekühlte Billggrafikkarte, die mit DX10 vermutlich Probleme machen wird.

Die schnelle CPU wird durch den geringen Speicher ausgehebelt und die Festplatte, wenn auch groß und leistungsfähig, wird ihre Freude daran haben.

Wenn man statt Windows Vista, XP genommen hätte, wäre der Rechner mit dieser Ausstattung absolut TOP!

Das Fazit der Computer-Bild - mich wundert's nicht - meint "ordentlich Software". Was bitteschön soll an der Softwareausstattung so toll sein, etwa das Office 2007 Trial Version installiert ist? Oder liegt es an Works? Die meisten vorinstallierten Anwendungen werden nicht gerade die aktuellsten Versionen sein, ausgenommen Nero und Internet Security. Wobei letztere auch nur eine 90 Tage Version ist.

Quelle: Aldi

Sonntag, 18. März 2007

Neue Pflegereform

Hier wird das Volk mal wieder auf die nächste Reform eingestimmt. Steigende Kosten, so sagt man, seien der Grund und eine bessere Lebensqualität im Alter will man erreichen.

Berlin - Angesichts der geplanten Leistungsverbesserungen durch die Pflegereform hält Gesundheitsministerin Ulla Schmidt offenbar eine Beitragserhöhung für nötig. „Das wird auch etwas kosten, das kann nicht mit 1,7 Prozent Pflegebeitrag bezahlt werden“, sagte die SPD-Politikerin im ZDF. Ihr Sprecher Klaus Vater betonte allerdings, dass die Ministerin keine Beitragserhöhung gefordert habe. Sie habe sich vielmehr für eine ehrliche und offene Debatte über Qualität und Umfang der Pflege ausgesprochen.
Quelle: Der Tagesspiegel

Dabei wird aber nicht erwähnt, dass es seit Einführung der Pflegeversicherung schon zwei Erhöhungen gab:
  • Seit 2004 müssen auch Rentner 1,7 Prozent bezahlen
  • Seit 2005 müssen Kinderlose einen Zuschlag von 0,25 Prozent bezahlen

Eigentlich sollten die Kosten für die Pflegeversicherung doch sinken, wo wir doch jetzt alle zwei Jahre länger arbeiten müssen.

Samstag, 17. März 2007

Faules Pack!

Wieder mal im TV "Talkshow" mit Leuten, die sich als Schmarotzer und Faulenzer profilieren müssen! Die kommen sich dabei auch noch total cool vor, wenn sie dem schwer arbeitenden Volk auf der Tasche liegen. Faules Pack!

Kriegsverweigerung

Wie heißt ein altes Sprichwort? Wer austeilt muss auch einstecken können!

Berlin (Reuters) - Als erster deutscher Soldat hat der Offizier Jürgen Rose erfolgreich aus Gewissensgründen seine Beteiligung am Tornado-Einsatz in Afghanistan verweigert.

Das hat der Offizier Jürgen Rose klar erkannt. Er wird an dem völkerrechtswidrigen Krieg nicht teilnehmen und bekam Recht!

Der Terrorstaat!

Ach, was für ein Schmarren! Schon wieder einmal ist die Online-Durchsuchung des BKA ein Thema. Wie man sieht und liest, will man es unbedingt haben, will den Bürger auf Schritt und Tritt begleiten, ihn vor Schaden bewahren und hofft ganz nebenbei, so sollen es der Bürger verstehen, den Terror in den Griff zu bekommen!

Das wohl gefälschte Internet Video mit der Terror Warnung (kann im TV natürlich nicht komplett gezeigt werden, weil es im Land nicht nur Deppen gibt), hilft da ungemein um der Bevölkerung zu zeigen, wie wichtig diese Online-Durchsuchungen sein sollen! Obwohl, und das finde ich sehr Interessant, in den USA schon vor 6 Jahren solche Durchsuchungen mit dem Ergebnis "Unbrauchbar" statt gefunden haben!

Bei dem Terrorwahn der Deutschen lachen sich die Terroristen schief! Keinen Sprengstoff investiert und trotzdem den Terror im Land durch die Regierung integriert!

Mensch Leute, macht die Augen auf! Sieht den keiner was hier gerade vorbereitet wird? Der totale Überwachungsstaat, früher nannte man es auch DDR!!!

Man darf mich hier nicht falsch verstehen, ich bin selbstverständlich strikt gegen Terrorismus und Kinderpornographie! Und wenn es ein geeignetes Mittel gäbe, wäre ich der Letzte, der dagegen wäre! Aber die Online-Durchsuchung des Home-PCs ist eine ganz andere Sache und hat nichts mit der Terrorbekämpfung zu tun. Oder sind wir alle des Terrors verdächtig?

Das muss man sich mal auf der Zuge zergehen lassen:

Auf der Jahrespressekonferenz des Bundeskriminalamtes (BKA) über "aktuelle Herausforderungen in der Kriminalitätsbekämpfung" in Wiesbaden hat BKA-Präsident Jörg Ziercke weitergehende Handlungsmöglichkeiten für die Polizeibehörden gefordert. Zu diesen Möglichkeiten gehöre auch die Online-Durchsuchung, da das alte Instrument der Beschlagnahme eines Computers ausgereizt sei, weil Kriminelle die Daten längst im Internet verschlüsselt aufbewahren würden. Nur wenn es gelinge, Daten online abzugreifen, sei eine effektive Verfolgung von Kriminellen und Terroristen möglich.

Neben den Terroristen nutzten organisierte Kriminelle das Internet als Tatwerkzeug für ihre Zwecke, erklärte Abteilungsleiter Jürgen Maurer. Über Trojaner würden Kriminelle Rechner infiltrieren, die anschließend in Botnetzen gegen Firmenserver eingesetzt werden. Ziel sei es dabei, die Firmen zu erpressen.

Das es jetzt sogar schon kriminelle Rechner geben soll, ist mir absolut neu!

Links
http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/85995

Echt krass: Arbeitsschutz im Saarland

Laut dem IG Bau-Arbeitschutzexperten Gerhard Citeich wurden in den vergangenen Tagen ein Vielzahl von Baustellen im Saarland auf Sicherheitsmängel und Arbeitsschutz begutachtet. Dabei wurden erhebliche Mängel festgestellt.
Viele Baustellen sind nicht ausreichend gesichert. Oft haben die Arbeiter keine Sicherheitsschuhe an, keinen Helm auf, tragen keine Handschuhe oder arbeiten ungesichert. Die Firmen sparen an
Gerüsten und Arbeitsschutz.
In den Nachrichten war sogar die Rede von Baustellen, auf denen es keinen Bauwagen, WC oder Waschmöglichkeit gab! Die Arbeiter müssten mit ungewaschenen Händen in die Pause gehen!

Das ist echt krass!

Willkommen!

Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Hier geht es um meine persönlich Meinung zu den Themen des Alltags und der politischen Entwicklung in unserem Land.

Ein Blog lebt nicht nur vom Autor sonder auch von den Lesern des Blogs und den Kommentaren, die sie hinterlassen. Wenn Sie also eine Anmerkung zu einem Betrag haben, scheuen Sie sich nicht diese hier zu schreiben.

Ich wünsche jedem Leser einen schönen Tag oder einen netten Abend.