Mittwoch, 2. Mai 2007

Dell entscheidet sich für Linux


Der PC-Hersteller Dell versucht es zum zweiten Mal mit Linux bzw. die neueste Version 7.04 der Ubuntu-Distribution, als vorinstalliertes Betriebssystem. Laut Dell-Sprecher Kent Cook wird Dell Ende Mai mit dem Verkauf von Linux-Desktop-Rechnern und Laptops für Privatanwender zunächst in den USA beginnen.

Dell hatte bereits 1999 mit dem Verkauf von Linux-PCs begonnen, 2000 kamen Linux-Laptops hinzu. 2001 stellte Dell die Linux-Line wegen mangelnder Nachfrage wieder ein. Nach Cooks Meinung haben sich die Zeiten geändert und "Linux hat sich bis zu einem Punkt entwickelt, an dem es auch für Privatanwender interessant wird", so Cook.

Fraglich bleibt jedoch, ob sich Ubuntu in den USA durchsetzen kann, denn von den 160,5 Millionen Betriebssystem-Lizenzen, die 2006 verkauft wurden, waren laut IDC 92 Prozent Windows-Lizenzen, verglichen mit 4,1 Prozent Mac-OS-X- und 3,8 Prozent Linux-Lizenzen.